
Antony C. Sutton und seine Werke „Wall Street und die bolschewistische Revolution“, „Wall Street und Franklin D. Roosevelt“ und “ Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ sind doch sehr bekannt und sollten auch bekannt sein, da Sutton damit offenlegt, dass die sozialistische Ideologie eine Ideologie der Elite ist, um so was wie wirklich freien Handel und freies Unternehmertum und dadurch einen wirtschaftlich unabhängigen Staat zu verhindern. Was in den USA, in Russland, aber auch in Deutschland vollzogen wurde durch den Korporatismus, den Bolschewismus und den Nationalsozialismus.
Band 1: Wall Street und die bolschewistische Revolution
Karl Marx und seine kommunistische Idee waren die Vorreiter des Bolschewismus und wurden von den Wall-Street-Bankern unterstützt. Diese Bänker waren es, die die bolschewistische Revolution finanzierten und dafür sorgten, dass Lenin und Trotzki von der Verbannung wieder nach Russland kamen. Trotzki wurde von Wilson angeworben und Trotzkis Familie lebte gut betucht in New York. Da Trotzki ein Revolutionär war, genaß er den Schutz der Hochfinanz. Als Trotzki noch in Frankreich agierte, wurde er aus Frankreich nach Spanien ausgewiesen und in Spanien wurde er kurzzeitig verhaftet, wo er eine Luxuszelle erhielt.
Auch später von New York nach Petrograd wurde Trotzki von der kanadischen Marine verhaftet, da es herausgekommen war, dass Trotzki und mehrere seiner sozialistischen Mitstreiter eine Revolution in Russland starten wollten. Trotzki und die anderen wurden von dem kanadischen Generalmajor Gwatkin freigelassen.
Zu der Überführung erhielt Trotzki noch 100.000 Gulden von dem deutschen Reichskanzler Hollweg. Auch Lenin wurde von den gleichen Kräften nach Russland gebracht.
Doch hat die Wall Street selbst schon einen Fuß im Zarenreich, da bereits 1916 die USA Russland Kredite aufgaben, hier war wieder Morgan federführend. Deswegen forderten die Bänker den Kommunismus, da ausschließlich sie von der zukünftigen Sowjetunion profitieren wollten. Hier ist der Direktor der FED, William Thomson, zu nennen, auch er finanzierte Trotzki und Lenin.
Auch der „bolschewistische Banker“ Olaf Aschberg, der die schwedische Ney-Bank führte, war einer der Hauptfinanzierer der „russischen Revolution“. Zudem war er gut bekannt mit Cecil Rhodes, einem derjenigen, die maßgeblich auch gegen Deutschland agierten.
Um gegen die Zarenfamilie aktiver zu agieren, nutzte Thompson die Organisation Rotes Kreuz, um die Revolution weiter durchzuführen. Während in Rumänien überwiegend Ärzte und Schwestern agierten, sah es in Russland anders aus: Hier waren unter den vermeintlichen „Ärzten“ Geschäftsleute und Soldaten.
Zeitgleich trieb sich auch ein Journalist namens John Reed herum. Laut seinen Aussagen wollte er nach Russland, um über die Ausschreitungen zu berichten, dies aber ist ziemlich unglaubwürdig, da man bei ihm eine große Menge sowjetischer Propaganda gefunden hat, zudem noch verschiedene Reisepässe. Er selbst arbeitete für ein Magazin, Metropolitan, dessen Besitzer eng mit Morgan und Rockefeller verstrickt sind.
Auch darf man die zahlreichen amerikanischen Organe wie den Guaranty Trust nicht vergessen, die dafür sorgten, dass die Sowjetunion am Leben blieb.
Band 2: Wall Street und Franklin D. Roosevelt
Franklin D. Roosevelt ist einer der vielen Totengräber der USA. Durch seinen New Deal, hat er dem tatsächlichen Kapitalismus (also dem freien Unternehmertum) einen schweren Schlag versetzt und sowohl der FED als auch der Wall Street Sonderrechte eingeräumt. Wer aber weiß, aus welchem Stall Roosevelt kommt, wird dieses Vorgehen niemanden wundern.
Franklin D. Roosevelt entstammt einer Bankerfamilie. Schon im 18. Jahrhundert agierten die Delanos im Bankenwesen und gründeten die Bank of New York. Darauf folgten das Industrie-, Handels- und Transportwesen. Hierbei entstand eine enge Verstrickung mit den Rockefellers, Morgens, Warburg und Du Pont. Doch neben Roosevelt (USA), Lenin (Sowjetunion) und Hitler (Deutschland) wurde auch der ehemalige Kommunist Mussolini von genau dieser Bank-Elite unterstützt, um genau diese Staatsführung in Italien zu erhalten.
Zudem war Franklin D. Roosevelt nicht die einzige politische Figur im Roosevelt-Clan, schon Theodore Roosevelt war Präsident der USA.
Schon vor seiner Wahl hat F. D. Roosevelt Geschäfte mit dem Leid anderer Menschen gemacht. So hat Roosevelt maßgeblich die Hyperinflation in Deutschland mitverursacht, um so viel Geld wie möglich herauszuziehen, so hat Roosevelt den Versailler Vertrag genutzt, um die D-Mark zu entwerten, um daraufhin deutsche Firmen aufzukaufen. Diese Enteignung war ein Bestandteil des Young-Plans.
Doch diese schrittweise Enteignung wollte Roosevelt auch in den USA vollziehen und einen sogenannten Betriebssozialismus schaffen.
Als die Wahl zwischen Hoover und Roosevelt 1932 anstand, finanzierte die Wall Street beide Kontrahenten, doch Hoover verlor bei der Frage, ob er den New Deal vollzieht, da er sagte, dass die staatliche Regulierung von Betrieben und Unternehmen zum Faschismus führen wird. Hoover nennt Mussolini als Beispiel (doch neben Roosevelt [USA], Lenin [Sowjetunion] und Hitler [Deutschland] wurde auch der ehemalige Kommunist Mussolini von genau dieser Bank-Elite unterstützt, um genau diese Staatsführung in Italien zu erhalten).
So traf die Wahl natürlich auf FDR. FDR folgte der Planung von Bernhard Baruch, einem sozialistischen Wirtschaftsmagnaten, der das Ziel hatte, schnell und effizient die normale Friedensindustrie in eine Kriegsindustrie zu verwandeln und, wenn nötig, dafür auch Kleinbetriebe für die Großindustrie zu schlucken.
Neben dem Baruch-Plan wurde auch der sogenannte Swope-Plan umgesetzt, was Sutton als „Zuckerbrot“ bezeichnet. Damit soll allen Betrieben auferlegt werden, deren Arbeiter Krankengeld und andere finanzielle Zuschüsse zu gewähren, zeitgleich will man damit die Unternehmen an den Staat binden.
3. Band: Wall Street und der Aufstieg Hitlers Wall Street und der Aufstieg Hitlers
Doch auch der Nationalsozialismus wurde finanziert, und dies bis zum Ende, auch wenn Hitler davon sprach, Deutschland unabhängig zu machen. Diese Finanzierung, gerade von Ford und Warburg, aber auch Rockefeller, war existenziell für die Wirtschaft des 3. Reiches. Der Hauptkonzern war in Deutschland für die Wirtschaft IG Farben. Hier wurden hunderttausende Tonnen Erdöl an das Dritte Reich geliefert, IG Farben war in einer engen Verbindung mit Standard Oil, einem Hauptkonzern von Rockefeller, Paul Warburg war zudem im Aufsichtsrat von IG Farben. Quigley weist zudem nach, dass auch J. P. Morgan, der Hauptfinanzier des Bolschewismus, auch im 3. Reich investiert hat. Hier sind der Dawes-Plan (vom Banker Charles Dawes) und der Young-Plan (vom Morgan-Mann, Owen Young) zu erwähnen. Diese Pläne, die man schon aus Amerika kennt, sollen zu einer großen Enteignung führen, so wollte man Deutschland anhand von Krediten fesseln.
Die Kriegsmaschinerie wurde von Ford gestellt, gerade in Bezug auf den Frankreichfeldzug. Henry Ford wurde zudem gefragt, warum er Deutschland helfe, da viele Banker auf den ersten Blick eher die Sowjetunion unterstützen. Er entgegnete, dass es auch in der Elite verschiedene Ansichten und Meinungen gibt, weshalb diese 2 Lager existieren (aber unter dem Strich hat auch Ford, die Sowjetunion, durch das Überliefern von Fahrzeugen unterstützt).
Zusätzlich hat der Konzern General Electric Hitler finanziert. Dieser Konzern, der in der Weimarer Republik unter Walther Rathenau geführt wurde (also den „roten Papst“ wie ihn Ludendorff nannte), war von Beginn an ein Gegner des freien Unternehmertums, was auch unter Adolf Hitler weiter gefördert wurde, nur mit einem anderen Gewand. Auch alle Firmen unter General Elektrik unterstützten finanziell den Nationalsozialismus. Die Deutsche Telekommunikation I. T. T. unter Baron Kurt von Schroder knüpfte in den 30er Jahren mit Rockefeller eine geschäftliche Beziehung, indem sie mit Rockefeller 1936 eine Bank in New York eröffnete.
Kurt von Schroder pflegte eine enge Freundschaft mit dem SS-Chef Heinrich Himmler, weshalb auch große Geldbeiträge in die SS sprudelten und Himmler sogar Anteile an I. T. T. hatte.
In Bezug auf zweifelhafte Personen sind auch Hjalmar Schacht und Hitlers Freund Hanfstaengl. Schachts Vater agierte schon mit der Verbindung zu Wall Street in der bolschewistischen Revolution, indem er für J. P. Morgan arbeitete. Als Reichstagspräsident war Hjalmar Schacht das Bindeglied zwischen Wall Street und dem 3. Reich, weshalb er auch später in den Nürnberger Prozessen keine Repressionen zu erdulden hatte.
Der Amerikaner Hanfstängl, der von Hitler „Putzi“ genannt wurde, war einer, der Hitler maßgeblich in seinem politischen Werdegang unterstützte und auch seit 1923 Hitler unter die Arme griff und auch später im Sinne der Nationalsozialisten als Spion agierte. Putzi spielt auch beim Reichstagsbrand eine Rolle, welchen man den Kommunisten in die Schuhe schieben wollte, um entsprechende Gesetze zu entwerfen. Selbst Thyssen, ein weiterer Finanzier Hitlers und der Nationalsozialisten, zweifelt an dieser These. Doch hätten die Nationalsozialisten das selbst durchgeführt, wäre Hanfstängl der ideale Mann gewesen, da er in diesem Zeitraum in der Nähe war und sich zu diesem Zeitpunkt im Palast des Reichstagspräsidenten aufhielt.
1945 vollzog die Wall Street genau das, was sie auch 1918 machte: Sie hat sich an der sogenannten „Befreiung“ der Deutschen unter dem Deckmantel „Entnazifizierung“ bereichert. Natürlich wurden bei den Nürnberger Prozessen Ford, J. P. Morgan und Co. nicht zur Rechenschaft gezogen.
Auch ist zu erwähnen, dass, als England und die USA Deutschland praktisch einäscherten, die Firmen von Ford nie angegriffen wurden.
Zum Schluss des 3. Buches, geht Sutton noch auf den Autor „Sidney Warburg“ ein. Da es den Vorwurf und daraus hergeleitete Argumentationen gibt, dass es kein „Sidny Warburg“ gibt, sind auch sein verfasstes Buch und die Finanzierung der Familie Warburg zu Hitler und zu den Nationalsozialisten falsch.
James Warburg gab zusätzlich eine eidesstattliche Erklärung ab, dass dieses Buch auf Lügen basiert, aber als man ihn fragte, ob er das Buch und vor allem den Inhalt kennen würde, verneinte er dies. Seine Argumentation war: Ein Sidney Warburg gibt es nicht, also ist der Inhalt dieses Buches auch falsch.
Fazit
Diese Triologie von Sutton zeigt auf wie sehr politische Systeme von der mosaistischen Elite finanziert und kontrolliert wurden und werden, wohin gehend die eine Gruppe Menschen das System A verteufeln, vergöttern sie das System B, C usw. dem entsprechend würden viele dieses Werk nur mit der Kneifzange anfassen oder meinen „Antony C. Sutton muss ein Gatekeeper sein, da er meint mein Lieblingssozialismus wäre nicht aus dem Volk entstanden.“, es ist aber utopisch zu denken Systeme und ganze Imperien würden aus dem Volk heraus geschaffen werden, da dies eher genau das Gegenteil ist, zu 95% schafft sich das System sein eigenes Volk durch die Medien oder durch die Verstaatlichung der Industrie, ein Unternehmer wird der Handelsspielraum genommen, er muss so agieren wie der Staat will oder Repressionen erdulden und auch der Arbeiter hat sich zu fügen wenn er sein Arbeitsplatz behalten will.
Und heute ist dies nicht anders …
Was bei Roosevelt der New Deal war, ist es heute der Great Reset. Die Bauern und Unternehmen werden staatlich gegängelt, die öko-sozialistischen Maßnahmen zu erfüllen. Dies führt dazu, dass die freie Wirtschaft abgewürgt wird. Man führt keinen „Raubtierkapitalismus“ durch, wie es die verstrahlten Linken propagieren, sondern Korporatismus bzw. wie Mussolini sagte Faschismus, genau genommen linken Faschismus.
Wenn sich Firmen und Konzerne gegen „Kampf gegen Rechts“ engagieren, für „Black Lives Matter“ oder für die Gender-Ideologie sich einsetzen und damit auch den „Klassenfeind“ mit allen Mitteln bekämpfen, dann hat man den Kapitalismus längst verlassen und man befindet sich in einer faschistisch-sozialistischen Diktatur.
Sutton beleuchtet hier auch, dass Krieg nichts weiter als eine lukrative Gelegenheit ist. Rockefeller, Warburg, Morgan und Co. kannten seine Grenzen: Es gab keine Nation, sondern nur Geschäfte. Wenn sich zwei Mächte gegenüberstehen, werden auch beide Mächte hochgerüstet. Fällt denn ein Staat, verdient man sich an dem Kadaver.
Quelle:
Die Wall-Street-Trilogie
https://odysee.com/@BRD-Sklave:2/Antony-C.-Sutton-die-Finanzierung-der-Kriege:e
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