
In der aktuellsten Ausgabe des Metanoia-Magazins wird ein Massenmord thematisiert, den man so nicht als Massenmord anerkennt, weil man diesen Lebewesen in diesem Stadium kein Lebensrecht zuspricht. Nach Schätzungen wurden allein hierzulande in einer Zeitspanne von 10 Jahren, 9 Millionen Kinder abgetrieben, Tendenz steigend. Dieses Vorgehen ist nicht mehr wie vor 40–50 Jahren eine Seltenheit und wird nur im absoluten Notfall durchgeführt, sondern, als neuer „Lifestyle“, man spricht vom Frauenrecht. Die Feministen sehen Kinder, gerade ungeborene Kinder, eher als Parasiten und die Abtreibung krankhafterweise als eine Art Wohlfühlkur.
Hierbei wird verschwiegen, dass hier eine komplette Industrie wie Planned Parenthood dahintersteht oder hier in der BRD „Pro Familia“. Taucht man tiefer in diese Thematik ein, wird man erkennen, dass man es hier mit Eugenik zu tun hat, und zwar der marxistischen Eugenik, die ich auch schon mal in einem alten Beitrag beleuchtet habe (siehe: Die linke/marxistische Eugenik).
Einer der Hauptautoren der Zeitung hatte selbst erfahren, wie präsent die linke Eugenik ist.
Er berichtet davon, als seine Frau schwanger wurde und die Frauenärzte diagnostizierten, dass das Kind das Down-Syndrom hat. Man versuchte, die werdenden Eltern zur Abtreibung zu überreden, obwohl beide das Kind haben wollten, trotz dieser Einschränkung.
Die verschiedenen Abtreibungsmethoden
Die chemische Abtreibung:
Diese kann in der EU bis zur 9. Woche und in den USA bis zur 12. Woche vollzogen werden. Hierbei nimmt die Frau das Medikament Mifepriston ein. Dabei, blockiert man das Hormon Progesteron, was dazu führt, dass der Fötus verhungert und stirbt. In diesem 2. Schritt muss die Frau das Medikament Misoprostol vaginal einführen, damit es zu Kontraktionen und Blutungen kommt und der Embryo aus der Gebärmutter hinausgespült wird.
Die starken Schmerzen, die dabei entstehen, halten über mehrere Tage an, im seltensten Fall sogar bis zu einem Monat.
Die Absaugung
Das Absaugen des Fötus wird am häufigsten durchgeführt. Hierbei öffnet der Arzt mit einem Spekulum die Scheide und mit einem Metallstab die Gebärmutter. Danach wird ein Saugkatheter eingeführt. Durch das Ansaugen zerreißt man dem Fötus die Gliedmaßen. Hat man alle Körperteile entfernt, wird der Uterus ausgeschabt.
Bei diesem Vorgang kann es zur Verletzung des Uterus kommen, was zu Blutungen oder sogar zu Infektionen führt. Zudem erschwert es die zukünftigen Schwangerschaften, falls man doch in ferner Zukunft einen Kinderwunsch bekommt.
Auch diese Abtreibungsform ist nur im Anfangsstadium möglich.
Das Zerreißen
Ab der 13. Woche ist der Fötus viel zu groß für die chemische Abtreibung oder für das Absaugen. So muss die Frau 1–2 Tage vor der Abtreibung sich einen speziellen Tampon einsetzen lassen, um die Vagina zu weiten. Wenn die eigentliche Abtreibung stattfindet, öffnet der Arzt mit einem größeren Spekulum die Scheide und führt eine Zange ein. Mit dieser Zange wird das Kind zerteilt und die einzelnen Körperteile werden aus der Gebärmutter herausgenommen.
Bei diesem Vorgang wie bei dem Absaugen erhält die Frau eine Narkose.
Der Tod durch die Spritze
Ab der 22. Woche, wo man durchaus von einem Baby sprechen kann, wird das Kind durch eine Injektion getötet. Dabei spritzt der Arzt Digoxin, ein Herzmittel, in den Bauch oder durch die Vagina, was zum Herzstillstand des Kindes führt. Nach 2–3 Tagen wird überprüft ob das Kind lebt, über den Ultraschall. Ist dies der Fall, wird dem Kind eine weitere Spritze injiziert.
Auch hier wird speziell ein Tampon eingesetzt. Die Frau muss das Tampon 2–3 Tage tragen, damit der Geburtskanal breit genug ist, um das tote Kind zu gebären. Der Arzt empfiehlt, sofern dies zu Hause geschieht, dies auf der Toilette zu vollziehen, damit das Kind in die Toilette fällt. Danach soll sie den Arzt anrufen, um sich behandeln zu lassen und das tote Kind zu entsorgen.
Die Teilgeburtabtreibung
Diese Form der Abtreibung ist seit 2003 in den USA verboten. Hierbei wird fast eine normale Geburt eingeleitet, hierbei fasst aber der Arzt das Kind am Bein und zieht es bis auf den Kopf heraus, mit einer Zange. Danach schneidet der Arzt am Hinterkopf des Kindes. Durch den Schnitt fällt der Kopf zusammen und das Kind wird „entsorgt“.
Die Argumente der Abtreibungsbefürworter
Für die systematische Tötung von Un- und teilweise Neugeborenen, gibt es zahlreiche Argumente seitens der Feministen. Teilweise werden Argumente angeführt, die man schon fast in Richtung Madison Grand deuten könnte.
So gehört es zu einem Argument, falls dieses Kind eine Behinderung aufweist, dass man dieses Kind abtreiben lässt, da dieses Kind besondere Pflege bräuchte. In manchen Fällen argumentiert man auch, dass auch von der staatlichen Seite aus, ein behindertes Kind dazu führt, dass die Mutter oder der Vater sich auf die Pflege konzentrieren müssen, anstatt zur Arbeit zu gehen.
Gerade bei Säuglingen mit Down-Syndrom, hat man das Gesetz massiv aufgeweicht, so will man zukünftig auch Säuglinge „abtreiben“ lassen, nach der Geburt. Man überlegt sogar, das Töten des Kindes zu legalisieren, wenn die Mutter oder der Vater mit der Situation überfordert sind (selbst wenn das Kind schon paar Tage alt ist). So gab es auch Fälle, in denen eine Frau den Arzt verklagt hat, weil er bei der Untersuchung nicht gesehen hat, dass dieses Kind eine Behinderung aufweist. Hätte sie das gewusst, hätte sie abgetrieben. Sie gewann den Prozess. Dieses wird dazu führen, dass viele Ärzte lieber voreilig erzählen, dass das Kind der jeweiligen Frau eine Behinderung aufweist, und vorschnell eine Abtreibung empfehlen.
Das nächste Argument ist, dass ein Fötus noch lange kein Mensch ist, und deswegen, kann man bei einer Abtreibung nicht von einer Tötung sprechen. Dies ist falsch! Schon in der 5.–7. Woche hat sich ein Herz entwickelt. So berichtet eine Frau, die eine chemische Abtreibung vollzog und plötzlich der Fötus herauskam, dass sie schockierenderweise feststellen musste, und das schon in der 9. Woche, dass hier bereits in diesem frühen Stadium Beine und Hände deutlich zu sehen sind.
Ein weiteres Argument ist, dass man behauptet, dass ein Fötus nicht selbstständig überlebensfähig ist und deswegen eine Abtreibung in Ordnung geht. Würde man dieses Argument gelten lassen und würde man anschauen, dass man mit der gleichen Argumentationskette, auch Säuglingen das Leben abspricht, könnte man behaupten, man schlittert in ganz düstere Gefilde. Wenn kranke, behinderte oder alte Menschen auch permanent auf Hilfe angewiesen sind wie ein Säugling oder ein Fötus, bedeutet dies auch, dass man diese Menschen früher oder später loswerden will?
Ein starkes Argument ist noch: Wenn eine Frau eine Vergewaltigung erleben musste und daraufhin schwanger wird, dann sollte die Frau entlastet werden. Indem man ihr die Möglichkeit gibt, abzutreiben. Dies ist richtig, in dem Bezug wäre eine Abtreibung nicht ganz unbegründet, doch werden „nur“ 0,4 % der Schwangerschaftsabbrüche getätigt, weil eine Vergewaltigung im Spiel ist.
Natürlich darf man hier die CO₂-Propaganda und das Märchen von den fossilen Rohstoffen nicht vergessen. Die Aussage, Menschen würden zu viel CO₂ produzieren, gerade Kinder … vor allem weiße Kinder … das wurde auch schon über den Radiosender WDR behandelt, und dass schwarze Kinder weniger CO₂ produzieren als weiße Kinder, könnte man so denken, dass WDR meint damit: Bevor ihr Kinder in die Welt setzt, solltet ihr lieber schwarze Kinder adoptieren.
Die Abtreibungsindustrie
Doch wer fähig ist, solche Propaganda zu betreiben, um das Image der Abtreibung aufzupolieren, muss eine Lobby hinter sich haben, auch wenn der Gedanke pervers ist, dass Kinder keine Lobby, aber dafür die Anti-Kinder-Lobby ein ganzes Imperium sind, geführt von Planned Parenthood oder dem deutschen Ableger
Pro Familia ist.
Einer der größten Befürworter der Abtreibung ist Peter Singer, der auch für die Tötung von Neugeborenen einsteht und mit seinen Schriften auch mehrere Preise erhalten hat. Zudem darf man den bekannten Film Dirty Dancing nicht vergessen, auch wenn dort das Thema Abtreibung nur eine kleine Rolle spielt und die katholische Kirche für die Streichung diesen Nebenaspekt eintrat, wurde dies abgelehnt. Die jüdische Autorin Elenor Bergstein und die jüdische Produzentin Linda Gottlieb, sagten, das Thema Abtreibung sei zwingend notwendig für den Film, weshalb die Nebengeschichte im Film erhalten blieb und so die Liberalisierung für die Abtreibung in der Bevölkerung weiter vollzogen wurde.
Auch die Medien, z.B. der Spiegel, haben vor 50 Jahren die Abtreibung thematisiert, im Kontext, dass es zu den Frauenrechten dazugehört, abzutreiben. Dieses Cover wurde 2021 erneuert, auch hier ist der Kontext, dass ungeborene Kinder als Parasiten zu stigmatisieren sind, was die Frau in ihrer Verwirklichung behindert, auch bezeichnet man die Abtreibung als „Widerstand gegen die männlich dominierte Apartheid“. Angeblich würde ein Mann eine Frau nur schwängern, um sie zu Hause zu binden.
Heute brüsten sich Stars und Feministen damit, dass sie teilweise schon 400 Mal abgetrieben haben. Und Promis singen so was wie … „Kindermord, Kindermord, ich nehm‘ die Antibabypille, Männer sind der Grund, warum ich überhaupt verhüte, Babys sind doch süß, es sei denn, es sind Jungen.“
Im Notfall treib‘ ich ab, mit Alk und Mephedron„.
Auch die Impfstoffindustrie profitiert von der Abtreibungsindustrie. So gab der Impfsachverständige Dr. Standly Plotkin unter Eid an, dass abgetriebene Föten ein Bestandteil der z.B. Impfungen sind, z. B. gegen Rota-Viren oder Röteln.
Fazit
Diese Ausgabe zeigt sehr treffend auf, dass der Krieg gegen unsere Kinder schon weit vor der Geburt geführt wird, und dieser Angriff wird durchgeführt in einer Situation, in der der Mensch am verletzlichsten ist: im Mutterleib.
Es werden Millionen Menschen getötet, und das nur, weil man diesen kleinen Wesen das Lebensrecht abspricht und weil diese Tötung als eine Art politischer Kampf gesehen wird. Doch wer so leicht einem Lebewesen das Lebensrecht abspricht und schon behinderte Neugeborene töten darf, weil die Pflege zu aufwendig ist, der kann sich berechtigt die Frage stellen, wohin der Zug zukünftig hinfährt. Wann werden Kranke und Alte „ausgesondert“ weil sie das System wirtschaftlich belasten?
Man sieht und erkennt wieder mal, wie heuchlerisch die linke Gesellschaft ist: Während hier in der BRD immer und ständig wie ein krankhaftes Mantra über das Eugenikprogramm der sogenannten Nazis geklagt wird, starben unter dem 3. Reich 100 000 Menschen in Form der Eugenik, und in der BRD wurde die Tötung von Millionen vollzogen.
Wie ich schon mal schrieb: Die linke kommunistische Eugenik, die man auch durch Pol Pot sah, sieht man als „ökologisch wertvoll“ an, während die nationalsozialistische Eugenik als das ultimative Böse hingestellt wird.
Diese Form von linker Eugenik wird selbst nach der Geburt weitergeführt, indem man möglichst viele Chemiecocktails in das Kind hineinpumpt. Sollte das Kind dann zum Krüppel werden, wird dieser Mensch, so wie es ausschaut, in den nächsten Jahren als „unnützer Esser“ angesehen werden und beseitigt.
Ausgabe 70: Mensch oder Zellhaufen – eine Frage der Perspektive?
https://www.metanoia-magazin.com/ausgabe-70-mensch-oder-zellhaufen-eine-frage-der-perspektive/mm10070.3?atid=BRD-Sklave
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