BRD-Sklave

Buchtipp: Kostspielige Rache

Dieses Werk wurde von der britischen Autorin Frieda Utley verfasst. Sie reiste 1948 in die Westzonen, um dort das Leben nach dem Nationalsozialismus zu sehen. Hier spricht sie nicht nur mit den Besatzungssoldaten, sondern sowohl mit Personen wie Carlo Schmidt, als auch mit der normalen deutschen Bevölkerung. Utley ging der Bitte von allen Parteien nach und dies nicht ohne Repressionen, sie soll die Botschaft weitertragen: Die USA, Frankreich, England und die UdSSR kamen nicht als Befreier, sondern als Besatzer, Räuber und Mörder.

Der Marshall-Plan und die Entnazifizierung
Es gibt 2 Seiten des Marshall-Plans … Laut den westlichen Besatzern will man dem deutschen Volk mit dem Marshall-Plan dazu verhelfen, das Land neu aufzubauen und auch dem Volk die Demokratie zu bringen. Wie es tatsächlich aussah, konnte Utley persönlich erfahren. Nach dem Krieg gab es nur einen Plan: die Zerstörung Deutschlands, geführt von Roosevelt, Churchill und Stalin. Alle drei ergossen ihren kompletten Deutsch-Hass über das deutsche Volk. Es wurde im Namen der „Entnazifizierung“ geplündert, gemordet, vergewaltigt und enteignet.
Utley prangerte in ihrem Buch mehrfach das Kuscheln der Westmächte mit Stalin an, sie kritisierte mehrfach die Doppelmoral, die gerade England und die USA um 1945 an den Tag legten. Man redete davon, den Nationalsozialismus auszumerzen, aber man liebäugelte mit dem Bolschewismus. Zudem unterdrückte man in den USA und England die Stimmen, die dieses Bündnis mahnen.
1947 kam es zum Bruch zwischen den Westmächten und der UdSSR. Dies führte auch auf beiden Seiten dazu, dass man die Deindustrialisierung nicht komplett vollziehen wollte. Die BRD und die DDR wurden in gewissem Maße industrial wiederaufgebaut. Dennoch sah man im Westen (natürlich auch im Osten) die Deutschen weiter als besiegte feindliche Nation an, die man weiter bestrafen müsste, unter dem Deckmantel der Demokratie, was Frieda Utley absolut empörte. Sie schrieb schon 1948, wenn man das deutsche Volk im Namen der Demokratie unterdrückt, wenden sich diese Menschen wieder dem Nationalsozialismus oder gar dem Bolschewismus zu. Dass dies keine inhaltlose Mahnung war, konnte sie daran sehen, dass sie in vielen Gesprächen genau dies erfahren hatte. Es gab viele Deutsche nach 1945, die in den westlichen Besatzungszonen geflohen sind, um nicht unter dem stalinistischen Terror zu leiden. Man dachte, da Frankreich, die USA und England die Genfer Konvention unterschrieben hatten, dass sie im Westen besser behandelt werden, manche haben diesen Schritt bereut, da auch die westlichen „Befreier“ die Deutschen drangsalierten.
Auch die maßlose Deindustrialisierung und Enteignung von Maschinen wurden nur reduziert, als die Stimmen lauter wurden, dass ein komplett deindustrialisiertes Westdeutschland eine Zielscheibe für die Sowjetunion ist. Diese Enteignung führte auch dazu, dass viele Kommunisten diesen Unmut nutzen konnten, damit die sozialistischen Gedanken auf fruchtbaren Boden wachsen konnten.

Auch die Entnazifizierung und mit ihr verbundene kollektive Bestrafung des deutschen Volkes im Namen der Demokratie sorgten dafür, dass man die Menschen von der Demokratie abschreckte. Jede freundliche Beziehung zwischen den Besatzungssoldaten und den Deutschen wurde unterbunden und abgestraft. Manche amerikanische Soldaten hatten Sympathien für die deutschen Trümmerfrauen und für die mittellosen Kinder. Diese Besatzungssoldaten durften aber keine Unterstützung zukommen lassen, da die Deutschen immer noch als Feinde angesehen wurden, was man an den Rheinwiesenlagern oder an den willkürlichen Verhaftungen sehen konnte.
Zudem waren es nicht nur sowjetische Soldaten, die sich an den deutschen Frauen vergingen, sondern auch französische, britische und amerikanische Soldaten. Auch die Aushungerung der deutschen Soldaten in Rheinwiesenlagern und der normalen Bevölkerung prangert Utley an als Kriegsverbrechen, die nie gesühnt wurden.

Nürnberger Prozesse
Der Gipfel der Heuchlerei mündet in die sogenannten „Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse“, wie dies Utley in ihrem Buch auch widerspiegelt. Die Nürnberger Prozesse wurden überwiegend von den USA geführt und auch die Richter gestellt. Die Prozesse waren reine Scheinprozesse. Dies wurde selbst von manchen amerikanischen Richtern in der USA bestätigt, die in diesen Prozessen eine Schmähung für alles sahen, wofür Amerika stehen sollte. Utley sprach davon, dass die Siegermächte nichts aus den Geschehnissen um den Versailler Vertrag gelernt haben, sodass sie wieder ein Volk knechten, ohne einen tatsächlichen Frieden zu fokussieren.
Man verurteilte nicht nur die NS-Führung, sondern auch zahlreiche Angehörige der Wehrmacht zu den Haftstrafen oder gar zu Tode. Eine Beweisführung kam nicht zustande. Die meisten „Beweise“ wurden insofern „gesammelt“, dass man die Gefangenen, wie den Lagerkommandanten von Ausschwitz, foltern ließ, um „geständig“ zu sein. Entlastungszeugen wurde gedroht, dass man sie in die sowjetische Besatzungszone abschiebt oder sie aushungern lässt. falls sie zur Gunsten der Nazis aussagen. Mehrfach haben die Verteidiger der Angeklagten sich beschwert, dass sie keinen oder fast nie ihre Mandanten sehen konnten. Beweisanträge seitens der Verteidiger wurden immer abgelehnt, Unterlagen zum Fall wurden generell entweder gar nicht oder verzögert herausgegeben.
Zudem haben die USA und die Sowjetunion die dienlichsten NS-Leute erst gar nicht in den Nürnberger Prozessen aufschlagen lassen. So verschwand Bormann in die Sowjetunion oder Werner von Braun in die USA, so wurden viele NS-Größen nach Amerika gebracht. Andere Parteisoldaten wie der erste Gestapo-Chef Diehl hat seine eigenen Leute verraten, wie auch andere NS-Leute, die sich freikaufen konnten, indem sie Wehrmachtoffiziere verrieten und so die Offiziere gehängt wurden und der eigentliche Volksverräter einen Persilschein bekam.
Im gleichen Atemzug wurde kein Wort über die Massenvergewaltigung an den deutschen Frauen, die Massenvertreibung aus Ostdeutschland oder den Bombenholocaust in Dresden oder in den anderen Städten, die Verschleppung tausender Deutscher in die Gulags oder die Rheinwiesenlager erwähnt.
Dies alles führte man im Namen der Demokratie durch, was aber laut Utley der Demokratie selbst schadete.

Der Westen als Wegbereiter für den Kommunismus
Utley verfasste auch den Gedanken, den sie von vielen Gesprächen bekommen hat. Sie schrieb: „Würden die westlichen Regierungen in Wirklichkeit von Kommunisten geführt werden, würden sie genauso im Auftrag der Demokratie und der Menschenrechte“ (dass sie da gar nicht mal so unrecht hat, kann man auch in den Ausgaben vom Menatonia-Magazin 100 Jahre Krieg gegen Deutschland nachlesen) agieren. Schon in den 50er und 60er Jahren haben selbst manche bürgerliche Franzosen gesagt: Die Knechtung der Deutschen muss aufhören, führt man die derzeitige Politik weiter, wird man die Westdeutschen in die Armee der Sowjetunion treiben, da sie verständlicherweise denken: Wenn das die Demokratie ist, wähle ich doch lieber den Sozialismus. Auch die Behandlung von den Westmächten gegenüber den deutschen Politikern zeugte nicht gerade davon, die deutsche Nation als Partner anzusehen. Die Politiker wie Adenauer oder Carlo Schmid waren nur dafür da, um den Schein einer deutschen Politik zu wahren, sie waren aber ausschließlich dafür da, um den Willen der Westmächte auszuführen.
Es gab zudem die Stimmen aus England, wo man heute denken würde, sie hätten hellseherische Fähigkeiten. Sie sagten voraus, wenn diese Politik so weitergeführt wird und die Sowjetunion ihre Ideologie mit dem Mantel des Patriotismus kleidet, wird der Westen nicht nur das deutsche Volk an die UdSSR verlieren, sondern alle europäischen Völker werden die USA fallen lassen und sich der UdSSR hinwenden.

Fazit
Ich bin überzeugt, dass selbst Freda Utley erschrocken wäre, wie sehr die Rache wirklich kostspielig war/ist. Diese Rache hat nicht nur Deutschland und Europa verändert, sondern auch die ganze Welt. Jedes Unrecht, das global passiert, basiert auf der „Befreiung“ Deutschlands. Der amerikanische Imperialismus und damit die komplette Destabilisierung des Nahen Ostens durch die Lüge von 9/11 nehmen das amerikanische Volk in moralische Geiselhaft, indem man erzählt, man müsste Krieg führen im Irak, in Afghanistan und Co., um „einen Massenmord wie in Nazideutschland zu verhindern“. Die Folge: Millionen Tote im Nahen Osten und eine ganze Reihe an zerstörten Staaten und eine daraus folgende Völkerwanderung nach Europa, besonders nach Deutschland.
Der russische Imperialismus hält an dem Entnazifizierungsmantra fest, um alle Staaten plattzubomben, in denen vermeintliche Nazis agieren.
Der israelische Imperialismus vollzieht mit der Rechtfertigung des offiziellen Narrativs des Holocaust einen eigenen Holocaust an den Palästinensern (und das nicht seit 2025, SONDERN SEIT 1948), den man natürlich als „Notwehr“ bezeichnet gegen den pösen Islamismus.
Auch den muslimischen Imperialismus darf man nicht vergessen, der zum Beispiel nicht Israel die Schuld am Völkermord an Palästina gibt, sondern den Westen, und deswegen fordert, dass Europa, gerade Deutschland, noch mehr Muslime aufnehmen soll.

Man erkennt hier in der BRD, dass die grundlegendste Politik sich nicht verändert, sondern sich verschlimmert hat, obwohl ja die BRD ein angeblich souveräner Staat ist (wovon man bis heute nichts merkt). Im Namen der Demokratie werden Gesinnungsparagrafen geschaffen, Hausdurchsuchungen angeordnet gegen politische Dissidenten, die systematische Ausplünderung des deutschen Volkes vollzogen und die künstliche Behinderung des freien Unternehmertums.

Auf der anderen Seite bewahrheitet sich eine weitere Befürchtung, die man schon in den 50er/60er Jahren kommen sah in westlichen militärischen und bürgerlichen Kreisen. Wenn die westlichen Regierungen selbst kommunistische Methoden anwenden, dies als Demokratie verkaufen und zusätzlich die Sowjetunion 2.0 sich als konservativ oder patriotisch verkauft, wird man die westlichen Völker an den kommunistischen Osten verlieren.
Natürlich springen hier gerade Elsässer, staatenlos.info, Röper oder Lipp bzw. die ganzen anderen pro-Putin-Medien auf, die das trügerische Bild zeichnen von einem patriotischen Russland.
Dessen Mitläufern ist angeraten, das Buch selbst zu lesen und die Warnungen zu beherzigen, gerade wenn man eine Entnazifizierung fordert, die für zahlreiche Menschen Enteignung, Verfolgung, gar den Tod bedeutet, aber nie so was wie eine Befreiung.

Kostspielige Rache – Frieda Utley
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/autor=Freda+Utley&titel=KOSTSPIELIGE+RACHE


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