
Vor wenigen Tagen habe ich das Buch „Wenn die Krise kommt“ von André Schmidt durchgelesen. Der Autor war mehrere Jahre bei der KSK (Kommando Spezialkräfte) tätig und beschäftigt sich seit Jahren mit Prepping. Es ist wissenswert, wie man überleben kann, wenn die Lichter für ein paar Tage, Wochen oder sogar Monate ausbleiben. Und wie wichtig die Vorbereitung ist, gerade in Bezug auf Strom, Nahrung, Trinkwasser, Sicherheit und Flucht.
Besonders wenn man eine eigene Familie besitzt, ist es wichtig, Vorkehrungen zu treffen, denn hier hat der Autor recht: In der Krise wird dir niemand helfen und auch der „Papa-Staat“ als mehr oder weniger Versorger existiert nicht mehr und schon am 3./4. Tag wird es in der Großstadt sehr ungemütlich.
Die Versorgungsketten brechen zusammen, das, was jetzt in den Supermärkten vorhanden ist, wird geplündert. Die Arbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten kommt zum Erliegen. Massenweise gekühlte Nahrungsmittel vergammeln innerhalb von mehreren Tagen. Auch sind hier die Mastbetriebe zu nennen. Hier werden Tausende Tiere wegsterben, es wird rund um die Uhr geschlachtet, um das Fleisch noch zu verwerten.
Es kommt nicht nur zu Unruhen, sondern es herrscht das Chaos und der Mensch agiert in seinen niedersten Instinkten. Zu diesem Zeitpunkt willst du nicht mit deiner Familie in der Großstadt sein. So wird auch im Buch erläutert, dass es selbst dann zu dieser Situation kommen kann, wenn man in der Stadt wohnt und für mehrere Monate mit Essen und Trinken vorgesorgt hat, dass Plünderer auf Raubzug gehen. Falls sie dann bemerken, dass du Essen und Trinken hast, werden sie versuchen, deine Habe an sich zu reißen. 2–3 Plünderer könnte man noch erledigen, aber bei einer Gruppe von 20 bis 30 Leuten sieht es schon anders aus.
Doch wie zuvor erwähnt, kreiert der Autor nicht nur „Angst-Pornos“, sondern zeigt auch Möglichkeiten auf, in einer Krise zu überleben. Durch z. B. den Anbau von Pflanzen auf dem Balkon und das Jagen von Wild im Wald, und auch das Sammeln von Trinkwasser, was einem das Überleben ermöglichen kann.
Oder wie man vorgehen muss, falls man dazu gezwungen wird, sein Haus/seine Wohnung zu verlassen, mit der Frage verbunden: Fliehe ich alleine oder mit meiner Familie? Habe ich einen fahrbaren Untersatz und wenn ja, was für einen? Wohin muss ich flüchten? Welche Routen soll ich nehmen?
In den letzten Kapiteln wird beleuchtet, wie man als Gruppe überleben kann, welche bestimmten Gruppendynamiken entstehen können, wie man sie erkennt, um diese zu fördern oder zu versuchen, zu unterbinden.
Auch ist das Thema Selbstverteidigung vorhanden, aber leider wird es nur kurz angerissen.
Doch obwohl viel Wissen in diesem Buch vorhanden ist, gibt es dazu große Fallgruben, die weder er noch andere Prepper ansprechen. Wer dieses Problem nicht bedenkt, wird zu einem späteren Zeitpunkt eine böse Überraschung erleben.
Nicht Unfähigkeit, sondern Vorsatz!
Nicht nur der Autor des Buches, sondern zahlreiche andere Outdoor- und Prepperexperten, die sich in ihrem Thema (Selbstversorgung und Krisenvorbereitung) gut auskennen, glauben, ebenso wie 80 % bis 90 % aller BRD-Bürger, dass wir es in der Politik mit Versagen und Inkompetenz zu tun haben. Dies führt dazu, dass man das Staatskonstrukt nicht als Feind ansieht, sondern als eine Art „gefallenen Staat“, wie Irak, Afghanistan oder Libyen.
Doch hier sieht es anders aus, was ich mehrfach in zahlreichen Beiträgen gepredigt habe! Die BRD als System verlangt den gänzlichen Tod der Deutschen und darauf wird bewusst hingearbeitet. Auch wenn das politische System hier zugrunde geht, haben wir noch die EU und die UN, die hier in diesem Land agieren werden, falls die Regierung hierzulande sich verabschiedet. Sofern die Unruhen nur auf die BRD begrenzt bleiben und sich noch nicht international ausgebreitet haben.
Die EU und die UN sind kommunistische Konstrukte, deren Ursprung im sogenannten Völkerbund liegt. Der Völkerbund wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg errichtet, um von außen zukünftige Kriege zu verhindern. Die tatsächliche Agenda dahinter ist es, freie und unabhängige Staaten zu strangulieren.
Nach dem 2. WK entstand die UN und daraus wurde 1993 die EU gegründet.
Sollte ausschließlich in der BRD das Chaos und daraus folgend der Bürgerkrieg ausbrechen und dies in größerem Maße, werden sowohl die UN-Truppen als auch die EUROGENFOR in der BRD für „Ordnung“ sorgen. Diese „Ordnung“ will gewiss niemand haben.
Man wird schnell in der Krisenzeit erkennen, dass die „normalen“ Plünderer das kleinste Problem sind, gegenüber den internationalen Eliteeinheiten. Sollte die Order kommen, einen Bereich zu räumen, werden diese Einheiten diesen Befehl auch dazu nutzen, dich zu enteignen und deinen Vorrat zu konfiszieren. Deine Nahrungsmittel, die du lagerst, gehen über deine zugewiesene Ration hinaus und werden daher konfisziert, um Leute durchzufüttern, die dich die Jahre ausgelacht haben.
Du hast ein Auto? Du HATTEST ein Auto, auch das wird konfisziert.
Falls du den gravierenden Fehler machst, dich zu empören und vielleicht noch zu wehren, wird man dies als „Aufstand“ bewerten und dies kann laut dem Lissabon-Vertrag mit der Todesstrafe ahnden.
Deshalb ist es fast schon Satire, wenn der Autor in den Anmerkungen schreibt, Medien, Politik, Polizei und Militär müssten besser zusammenarbeiten, auch international, um Krisen zu bewältigen.
Dieser Lösungsvorschlag kann nur von einem kommen, der entweder komplett hirngewaschen ist oder ein sogenannter Torwächter (eine Person, die bewusst andere Menschen auf eine bestimmte Fährte führen will) ist.
Bei der Vermögenssicherung empfiehlt er zudem, einen Bruchteil seines Vermögens in Grundstücke zu investieren. Zeitgleich redet er von einem Land, das seit Jahren und Jahrzehnten kommunistisch verwaltet wird. Also … warum soll ich in einem Land Grundstücke kaufen, obwohl alle Zeichen dafür stehen, dass die sogenannte Regierung mich jederzeit enteignen kann? Da kann man, wie er auch vorschlägt, auch in Bitcoin investieren. Wahrscheinlich ist das noch sicherer (natürlich neben den Edelmetallen, was er auch empfiehlt), als in einen BRD-Gulag in Grundstücke zu investieren.
Natürlich geht man hier auch auf die Gesundheitsversorgung ein, und ja, chronisch kranke Menschen sollten für ihre Medikamente einen Vorrat anlegen. Direkt in der Krise wird es keine Apotheken mehr geben, um vielleicht lebenswichtige Medikamente zu bekommen, zum Beispiel bei Asthma oder Diabetes. Auch bei schwerwiegenden Herzproblemen sollte man seine wichtigen Medikamente bei sich haben. Man kann sich natürlich mit alternativer Medizin beschäftigen und mit Kräuterheilkunde, um verschiedene Krankheiten und Gebrechen zu behandeln.
Im Buch werden auch mehrere Kräuter und Pflanzen aufgelistet. Auch hat der Verfasser des Buches recht, für den Notfall auch Schmerztabletten dabei zu haben und Verbandsmaterial usw. Aber einen „Gesundheitscheck“ zu machen, bei dem man zur Krebsvorsorge geht oder sich den kompletten Medikamentenschrank spritzen lässt, gehört nicht dazu. Mit einem Impfschaden eine Krise zu überleben, könnte schwierig werden. Vor allem, wenn man sich mehrere Male die Covid-Spritze verpassen lässt und dann davon die Rede ist, einen Gewaltmarsch von mehreren Kilometern hinzulegen.
Quelle:
Wenn die Krise kommt: Ein Ratgeber über die große Krise und effektive Krisenvorsorge
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